Sachsen-Anhalt

HIER. ist das Gründerland!

#1aus14: HIER ist der Salzlandkreis

Der Salzlandkreis liegt im Zentrum Sachsen-Anhalts. Seine reizvolle Landschaft durchzieht eine Spur aus Salz und Geschichte. Dabei stehen alle Zeichen in der Region auf Zukunft. Zwischen Saale, Bode und Elbe ist vieles im Fluss. In den vergangenen Jahren haben sich an Land und in der Luft vielfältige Wirtschaftsräume entwickelt, die sich sehen lassen können. Welche das sind, erfährst du in Folge zwei der Landkreisserie #1aus14.

+++ Basisdaten +++

Lage: Mittendrin, zentraler geht es gar nicht in Sachsen-Anhalt.
Größe: 1.429 km² 
Einwohner*innen: 217.000 
Größte Stadt: Bernburg (32.400 EW) 
Kleinste Gemeinde: Giersleben (980 EW) 
Besondere Merkmale: Der Salzlandkreis ist geprägt vom Salz. Schönebeck ist mit seiner Sole erfolgreich im Tourismus, Staßfurt hat sein Sodawerk, Bernburg sein Steinsalzbergwerk. Außerdem sind wir der am dichtesten besiedelte Landkreis Sachsen-Anhalts. 

+++ Wirtschaft +++

Branchen: Logistik, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Landwirtschaft, Reha-Kliniken
Gewerbegebiete: gibt es in allen größeren Orten entlang der A14 
Ladenfläche: 3000 Hektar Industrie- und Gewerbeflläche

5 Fragen an Britta Duschek. Sie leitet das Innovations- und Gründerzentrum des Salzlandkreises in Schönebeck.

  • Beschreibe das wirtschaftliche Potenzial des Salzlandkreises in einem Satz.

    Wir nennen das gern die 3 W: Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen –all das findest du in hoher Qualität bei uns im Salzlandkreis.

  • Für wen oder was ist der Salzlandkreis ein idealer Firmenstandort?

    In den vergangenen Jahren haben vor allem Gründungen im Dienstleistungsbereich gut funktioniert oder wenn Menschen wieder hierher zurückziehen und neu gründen. Rund um den Radtourismus an Elbe und Saale passiert viel, am Flughafen Cochstedt hat das Deutsche Drohnenerprobungszentrum seinen Sitz und als Smart Region wollen wir vorn dabei sein.

  • Für wen oder was eher nicht?

    Also mir fällt niemand ein, der hier nicht gründen sollte. Vielleicht fehlt uns zum Beispiel für Medizintechnik die Forschungsinfrastruktur. Aber die ist ja nicht weit weg.

  • Wie unterstützt oder fördert ihr Gründerinnen und Gründer?

    Wir haben beim Innovations-und Gründerzentrum Kontakt zu allen entscheidenden lokalen und überregionalen Ämtern und Förderern. Bei uns gibt es Kurse schon vor der eigentlichen Gründung. Da sind dann Rechtsanwälte, Steuerfachleute, Unternehmensberater dabei, die bei Unternehmensidee, Marktanalyse und Businessplan helfen. Nach der Gründung haben wir Begleitkurse, für die wir auch einen Einkommensausgleich zahlen, und in denen es zum Beispiel um Bilanz-Auswertung geht. Ich finde, das Wichtigste bei diesen Kursen ist, dass wir dabei helfen, die eigene Unternehmerpersönlichkeit zu entwickeln und am Ende gute Netzwerker haben.

  • Wie bewertest du die Infrastruktur im Kreis?

    Gut aufgestellt und immer ausbaufähig. Wir haben die Autobahnen 14 und 36 und die Bundesstraßen 180 und 185. Die Salzlandbahn wird 2030 fertig, bei der Mobilität im ländlichen Raum haben wir Rufbusse und verschiedene Modellprojekt.

  • Kontakt

    Britta Duschek
    IGZ INNO-LIFE Schönebeck GmbH
    Badepark
    39218 Schönebeck
    Tel.: 039291 51427
    E-Mail: b.duschekbqi-sbkde
    Website: https://igz-inno-life.de

Brittas Erfolgsmeldungen aus dem Salzlandkreis:
Technisat baut in Staßfurt nach wie vor Fernseher und betreibt dort sein Kundendienstzentrum. Auf dem Flughafen Cochstedt erforscht und testet das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum Drohnen und stellt dort auch die Infrastruktur für Gründer*innen in diesem Bereich zur Verfügung. Toll finde ich auch ein Ehepaar aus Schönebeck: Die Frau hat sich als Goldschmiedemeisterin selbstständig gemacht, der Mann hat die Elbbrauerei gegründet – all das nach einer richtig starken Marktanalyse. Und ganz neu sind die beiden Kaffeemänner aus Aschersleben: Dominik Rider und Thomas Schatz haben ihre Kaffeerösterei in der alten Seifenfabrik so genannt. Thomas ist zum Beispiel ein Rückkehrer, der weltweit als Barista gearbeitet hat und jetzt wieder nach Hause gekommen ist, um etwas "Bodenständiges" zu machen. Das finde ich richtig gut.